Gesteuerte Bohrungen (HDD)

Mit der HDD-Bohrtechnik (Horizontal Directional Drilling) können Objekte auf einfache Weise über größere Entfernungen hinweg ohne Grabenquerschnitte gekreuzt werden. Eine kleine Aushubstelle am Anfang und am Ende der Bohrung reicht aus, um die Kreuzung zu ermöglichen.

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Was ist Richtbohren?

Mit der HDD-Technologie können Rohre aus HDPE, Stahl, Gusseisen, GFK und GRE installiert werden, die als Mantel- oder Mediumrohre für Trinkwasser, Abwasser, Prozesswasser, Niederdruckgas, Hochdruckgas, Biogas, Fernwärme, Öl, Glasfaser, Mittelspannungs- und Hochspannungskabel dienen.

In der Vergangenheit wurde das HDD-Bohren vor allem zur Überquerung von Flüssen, Kanälen, Eisenbahnstrecken und Autobahnen eingesetzt. Heute wird diese Technik zunehmend auch zur Überquerung sensibler Naturgebiete, bestehender Kabel und Rohrleitungen, Baumreihen sowie in Industrie- und Stadtgebieten eingesetzt.

Über die Richtbohrung

Eine HDD-Bohrung wird mit einem sogenannten Bohrgestänge durchgeführt. Die Kapazität des Bohrgestänges bestimmt die zu realisierende Länge und den Durchmesser. Holland Drilling verfügt über einen modernen und kompletten Maschinenpark, mit dem effizient gemäß den gestellten Anforderungen und Normen gearbeitet werden kann. Die Flotte umfasst unter anderem acht HDD-Bohrgestänge mit einer Kapazität von 2,5 bis 150 Tonnen, mit denen Längen von mehr als 1.000 Metern und Durchmesser von bis zu 900 mm realisiert werden können.

Was diese Maschinen einzigartig macht, ist ihre außergewöhnliche Kompaktheit. Holland Drilling verfügt über die kompaktesten 45- und 150-Tonnen-Bohranlagen auf dem Markt und kann damit Standorte erreichen, die für andere unzugänglich sind.

Für die Auslegung und Vermessung der Bohrung sowie die Ortung vorhandener Kabel und Leitungen nutzen wir modernste Technik. Unsere Mitarbeiter vor Ort verfügen über alle Informationen online und erfassen die Bohrlochparameter digital.